Montag, 4. Juni 2007

Und noch einer

Postillion, der hier ja schonmal einen Kommentar gegeben hat, hat bereits einige interessante Kommentare auf seinen Weblogs veröffentlicht. Augenscheinlich hat er noch Probleme mit der Blogger-Software, doch seine bisherigen Texte sind durchaus lesenswert.

Unter dem Titel Rückkehr zur Monarchie weist er auf verschiedene Aspekte der Monarchie hin. Bedenkenswert ist vor allem die Wendung, die sein Beitrag am Schluss nimmt:

Die Aufgabe des Monarchen wäre es, die Einheit des Staates nicht nur im Raum, sondern auch in der Zeit und damit die nationale Identität wiederherzustellen. Er müsste also irgendwie die Außenpolitik lenken. Erst wenn das geschieht, wird den faschistischen Parteien der Boden enzogen. Diese stoßen ja auf eine infantile Weise in eine von der Monarchie hinterlassene Lücke. Wenn man die Monarchie wiederherstellen will, so muss man den chinesischen Taoismus studieren: Der "Sohn des Himmels" verkörpert das Tao. Sonst macht er gar nichts - er pflegt nur das Wu Wei, das "Nichthandeln der Regierung" -, und die Welt kommt von selbst in Ordnung.


Zu diesem und auch zu anderen Beiträgen von ihm gälte es einiges zu sagen, doch heute abend finde ich dazu nicht mehr die Zeit. Auf jeden Fall eine herzliche Leseempfehlung.

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