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Montag, 24. Dezember 2007

The Royal Channel

Am 25. Dezember ab 3 pm, Greenwich Mean Time, ist im "Royal Channel" die Weihnachtsansprache von Queen Elizabeth II. zu sehen. Da ich dann wohl nicht am den PC komme, hier ein Link auf die erste im Fernsehen übertragene Ansprache der Queen zum Weihnachtsfest 1957.

Dienstag, 13. November 2007

Schwarz-Gelbe Allianz: "89 Jahre Republik sind genug!"

Die Schwarz-Gelbe Allianz (SGA) ist eine östereichische monarchistische Bewegung, die sich für die Einrichtung einer österreichischen Monarchie stark macht. Dabei gehört sie sich zu den vitaleren Bewegungen in den Republiken Europas. Am vergangenen Sonntag hat die SGA eine Demonstration veranstaltet, die interessanterweise auch von der tschechischen Partei "Koruna Ceska" unterstützt wurde.

Erwartungsgemäß lässt die Presse kein gutes Haar an dieser Aktion. Man könnte hier allerdings hinzufügen: "Bad news is good news."


Links

Donnerstag, 10. Mai 2007

Tipps für Samoa-Reisende


Auf der Insel Samoa sollte man mal Urlaub machen. Ein Online-Reiseführer gibt Auskunft über das rechte Verhalten auf der Insel.

Dort heißt es unter anderem:

2. Die Höflichkeit ist eine Zier - und in Samoa geht es nur mit ihr
Eher leise und immer höflich bleiben, auch bei Beschwerden. Keine Schimpfworte, bitte, ganz besonders keine samoanischen ...! Samoaner warten ab, wie Sie sich benehmen - und wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es dann auch heraus.

Sowie:
6. Samoa ist herrlich
Man wird Sie immer wieder fragen, wie Ihnen Samoa gefällt: Und Sie sollten sagen, dass es Ihnen gut gefällt. [..] Also Vorsicht mit Kritik. [..] Am Besten kein böses Wort über Samoa, erst recht nicht über Kirche und Religion und auf gar keinen Fall über den König!
Nun, wir können solche Gesellschaften aus heutiger Warte kaum noch verstehen, vor allem, wenn es dann heißt:
Größere Geschenke, vor allem auch jede Art von Geldgeschenken, immer und nur an das Familienoberhaupt geben. Außerhalb der Familie dann an den Pfarrer, Vorsitzenden, Schuldirektor oder sonst wie höchst Gestellten.
Der typische Vertreter unserer westlichen Intelligentsia sagt dazu, dass die Samoaner ein Recht haben, ihre angestammte Lebensweise zu behalten. Das ist nur zu begrüßen. Nur: Was ist mit unseren angestammten Lebensweisen?

Das Wappen ist übrigens das Landeswappen von Samoa und der Schriftzug heißt übersetzt: "Samoa ist gegründet auf Gott."

Dienstag, 8. Mai 2007

Der König von Frankreich


... wurde natürlich am 21. Januar 1793 hingerichtet, und die Legitimität der nach-revolutionären Könige ist fraglich, doch gibt es in Frankreich noch einen weiteren König.

Dieser starb gestern.

Es war König Tomasi Kulimoetoke II, der 50. König von Uvea, auf der pazifischen Inselgruppe Wallis und Futuna. Zwar war seine Herrschaft, begründet durch Wahl im Jahre 1959, nicht frei von Widersprüchen und Widerständen rivalisierender Stämme, doch es ist ihm zuzuschreiben, dass auf französischem Territorium eine Monarchie existiert (genauer gesagt sogar drei, denn neben ihm regieren noch zwei weitere Könige auf dem Archipel).

Doch die Zukunft dieser kleinen Monarchie ist ungewiss: Es ist unklar, ob für Tomasi ein Nachfolger gewählt wird.

Mehr beim Independent.

Freitag, 27. April 2007

"Wir brauchen einen Anzug, der passt."

Die Tagespost berichtet von der nigerianischen Präsidentenwahl. Die katholischen Bischöfe hat der Regierung Wahlbetrug vorgeworfen.

Indessen wirbt der nigerianische Prälat Obiora Ike für mehr Geduld beim Aufbau der Demokratie in Nigeria. Trotz aller Schwierigkeiten und Gewalt bei den Wahlen gewinne ein Demokratiemodell an Raum, das stärker afrikanische Wurzeln berücksichtige, sagte der Generalvikar der Diözese Enugu [..]. Das Modell der parlamentarischen Demokratie nach englischem Vorbild sei dem Land übergestülpt worden und habe nicht funktioniert, erläuterte Ike, [...] Notwendig seien afrikanische Formen der Mitbestimmung. Palaver oder das Ältestenprinzip würden in den Dörfern praktiziert und seien seit langem bewährt. Ihre Anwendung auch auf höherer politischer Ebene sei ein langfristiger und schwieriger, aber notwendiger Prozess, so der Leiter des Katholischen Instituts für Entwicklung, Gerechtigkeit und Frieden (CIDJAP). „Wir brauchen einen Anzug, der passt“, sagte Ike. „Wenn man eine Hose anzieht, die zu groß ist, rutscht sie herunter.“
Auf das Hauptproblem geht Ike hier nicht ein. Politik in Afrika ist hauptsächlich Stammespolitik. Daher steht die Frage nach der Zugehörigkeit des Präsidenten zu einem bestimmten Stamm immer an erster Stelle im Wahlkampf. Dennoch hat Ike natürlich Recht, wenn er sagt, dass die Demokratie in Afrika übergestülpt ist. Deutlich wird das, wenn man sich auf der lokalen Ebene umsieht. Da ist nichts mit Demokratie. Da gibt es einen oder mehrere Ältesten, Häuptlinge, Könige, die die Autorität und das Sagen haben. Das heißt nicht, dass vom elfenbeinernen Turm aus regiert wird, im Gegenteil ist man im Gespräch mit dem Rest der Bevölkerung.

Belgien: Der Monarch, der das Land einte

Baudouin I. von Belgien (hier im Bild mit seiner Frau Fabiola) war einer der großen Monarchen des 20. Jahrhunderts. Er war sich seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen bewusst und einte das Land. Er ging in die Geschichte ein, als er sich weigerte, in Belgien das Gesetz zur Abtreibungslegalisierung zu unterzeichnen und für einen Tag zurücktrat.

Und heute?

Der belgische Rundfunk berichtet: Unterstützung für die Monarchie nimmt in Flandern ab und in der Wallonie zu

"Auffallend in der Untersuchung des Politikwissenschaftlers ist überdies die Feststellung, dass 60% der wallonischen Bevölkerung mehr Macht für den König wünschen."

Dienstag, 24. April 2007

"Royal" will Monarchie abschaffen

Aus monarchistischer Sicht konnte man den Wahlen in Frankreich recht gelassen gegenüber stehen. Nachdem Yves-Marie Adeline, der Kandidat der Alliance royale die 500 Unterstützungsunterschriften nicht zusammenbekam (in Fkr. muss jeder Kandidat 500 Stimmen von Mandatsträgern erhalten, um bei der Präsidentschaftwahl teilnehmen zu dürfen), war Phillipe Graf de Villiers der einzige potentielle Empfänger, dem man einen Hang zur Monarchie unterstellen konnte. Er kam auf lediglich 2,4% der Stimmen.

Nun "outete" sich die sozialistische Kandidatin Ségolène Royal als Royalistin.

Sie wolle das Land verändern, ohne es zu "brutalisieren". Zugleich hat sie angekündigt, "so royalistisch wie ich bin, alle an die Monarchie erinnernden Zustände an der Staatsspitze abzuschaffen."
So gibt die FAZ den "feinen Humor" von Frau "Royal" auf der heutigen Titelseite wider.

Was stellt sie sich darunter vor, frage ich mich da. Will sie das Prinzip der Repräsentation abschaffen? Oder will sie sich selbst entmachten, so wie das Republikaner in England oder Spanien mit dem König versuchen?

Montag, 23. April 2007

Schweden: Größeres Vertrauen in die Monarchie

In Schweden ist das Vertrauen in die Politik, wie wohl in den meisten Ländern der Welt nicht sonderlich hoch. Unter den Regierungsinstitutionen (obwohl ein König freilich weit mehr ist als eine Regierungsinstitution) genießt die Monarchie das höchste Ansehen, wie eine Umfrage herausgefunden hat.
  • 45% der Befragten gaben an, die Monarchie leiste gute Dienste. 19% verneinten dies, 36% sind neutral.
  • 31% der befragten SchwedInnen sagten, sie hätten Vertrauen in ihre Regierung (28% verneinten dies).
  • 33% äußerten Vertrauen in ihr Parlament (28% hatten kein Vertrauen).
  • 13% vertrauten dem Europäischen Parlament, während 41% ihm mißtrauten.
  • Am besten schnitt der schwedische Gesundheitsdienst ab, dem 57% bescheinigten, eine gute Arbeit zu leisten.
Vivat Carolus Gustaf Dei Gratia Suecorum, Gothorum et Vandalorum Rex
(Leider hat König Carl Gustaf diesen Titel abgelegt und trägt nun den Titel "Schwedens König". Damit wäre eigentlich auch das traditionelle Wappen Schwedens, die Drei Kronen, hinfällig.)


Diese Meldung verdanke ich der Yahoogroup Monarchie der Zukunft.

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